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Warum ist Hundehaltung in der Wohnungslosenhilfe so wichtig?

Neben finanzieller Not, unzulänglicher sozialer Kontakte, Ängsten und Depressionen leiden wohnungslose Menschen häufig unter Einsamkeit. Und trotz vieler Aufklärungsversuche im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden Wohnungslose oft ausgegrenzt und stigmatisiert. Auf ein gut funktionierendes, unmittelbares soziales Netzwerk können sie in den wenigsten Fällen zurückgreifen.

Aus diesem Grund sind Hunde für wohnungslosen Menschen das Einzige und auch das Wichtigste in ihrem Leben. Sie bieten ihnen genügend Stabilität und Rückhalt, um auch schwere Zeiten zu überstehen und sind somit auch alleinig diejenigen, zu denen sie vollstes Vertrauen aufbauen können. Außerdem ist das Leben auf der Straße geprägt von Unsicherheiten und Gefahren. Wer nachts alleine „Platte machen“ oder im Wald schlafen muss, fühlt sich durch seinen „Beschützer“ weitaus sicherer. Äußerlichkeiten, materielle Werte und gesellschaftlicher Erfolg spielen hierbei eine wesentlich untergeordnetere Rolle, als wir es in der modernen Gesellschaft und der damit verbundenen Erwartungs- und Anspruchshaltung gegenüber gewohnt sind.

Leider können nicht alle vorhandenen Angebote der Wohnungslosenhilfe in Karlsruhe Menschen mit Hund einen Platz anbieten, da sie in den meisten Fällen nicht über die ausreichenden Kapazitäten und Flexibilität verfügen, um Hundehaltung zu ermöglichen. Eine Abgabe des Tieres kommt für deren Besitzer in der Regel nicht in Betracht, das Wesen welches in den schwersten Zeiten ein treuer und oft der einzige stabile Begleiter war wegzugeben kommt einer vollständigen Entwurzelung gleich. Somit können diese Wohnangebote oft nur sehr begrenzt genutzt werden.

In unserer Einrichtung der „Wohngruppe Adler und Außenstellen“ ist Hundehaltung, mit Ausnahme einiger Außenstellen, dennoch möglich und die Nachfrage immens hoch. Aktuell werden fünf Menschen mit eigenen Hunden von uns begleitet und unterstützt.Einer von ihnen ist unser langjähriger Bewohner, Mäsch. Seinem Hund, Miko, geht es altersbedingt nicht mehr so gut und es stehen regelmäßige Tierarztbesuche an. Aus diesem Grund freuen wir uns auch immer wieder, wenn wir aus der Bevölkerung Futtermittel, Geld- oder Sachspenden für deren Vierbeiner erhalten.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:
Tel.: 0721-133-5456
Fax: 0721-133-5479

 
 

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